Presse und Archiv - Fußball

FB, 1. KKL Ost: Rückblick

Köppelsdorf nutzt das Aufstiegsrecht

SG 1. FC Sonneberg/Judenbach II souveräner Meister

Mit dem 1. FC Köppelsdorf 1910 steigt der Vizemeister in die Kreisliga auf, da die SG 1. FC Sonneberg/Judenbach II das Aufstiegsrecht nicht wahr genommen hat.

Sonneberg – „So ganz verstehe ich den Aufstiegsverzicht nicht“, sagte jüngst der ehemalige Vorsitzende des SV Germania Judenbach, Dieter Hammerschmidt. Die Mannschaft hat nämlich eine tolle Serie gespielt und die 1. Kreisklasse, Staffel Ost, regelrecht aufgemischt. Einer prima Hinrunde (7 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage) folgte eine noch bessere Rückrunde (8-3-0) und am Ende hatten die Mannen von Spielertrainer Christoph Stellmacher zehn Punkte Vorsprung. Zudem blieb Judenbach auf der heimischen Fichte ungeschlagen, war das beste Auswärtsteam (6-4-1) und stellte mit Christoph Stellmacher (25 Tore) den zweitbesten Torschützen und gewann die Fairplay-Wertung. Zudem funktionierte die Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner 1. FC Sonneberg 04 gut. In der neuen Saison wird man dann, sofern der Höhenflug fortgesetzt wird, dann das Aufstiegsrecht wahrnehmen.

Im Kampf um Rang zwei hatte der SV 03 Eisfeld alle Trümpfe in der Hand, den Aufstieg zu schaffen. Aber im letzten Saisonspiel machte die SG Rauenstein/Mengersgereuth-Hämmern den 1. FC Köppelsdorf zum Aufsteiger. Sandro Jahn (87.) und Marvin Luther (90.) sorgten für zwei späte Tore der SG, wodurch der spielfreie 1. FCK einen Punkt mehr hatte. Die Köppelsdorfer, die in der Hinrunde glänzen konnten (9-1-1), waren in Runde zwei dann nur noch Mittelmaß (8./14 Punkte). Da war viel Sand im Getriebe, allerdings ist es absolut lobenswert, das Aufstiegsrecht wahr zu nehmen und sich den höheren Anforderungen zu stellen.

Vorjahresmeister SC 09 Effelder II wusste auch in dieser Spielzeit zu überzeugen. Die 09er stellten wiederum den zweitbesten Angriff. Aufgrund der vielen Nachholspiele hatten die Hinterländer im Frühjahr ein großes Nachholspielprogramm zu absolvieren. Dem KFA ist es bei der Spielplanung abermals nicht gelungen, in der Schönwetterperiode (August/September/Mai) Vorspiele anzusetzen. Bester Effelder Torschütze war Markus Jahn mit 16 Toren.

Quantitativ hat die SG Mengersgereuth-Hämmern/Rauenstein gut zugelegt. „Wir haben in unseren Reihen nunmehr viele junge Spieler“, freut sich Vereinsvorsitzende des FSV 1999, Holger Scheler und fügt an: „Jetzt feilen wir an der Qualität“. Der Routinier geht weiter als Vorbild voran. Wenn man bei der SG die Blicke nach oben richten möchte, dann muss die Abwehr stabiler werden und die Offensivabteilung muss trotz der 68 erzielten Tore ihre Chancen besser verwerten. Treffsicherster Akteure der SG in dieser Saison sind Philipp Baumann und Sascha Knoß mit jeweils 14 „Kisten“.

Eine ruhmreiche Fußballgeschichte schrieb der VfB Grün-Weiß 28 Fehrenbach, der fast vier Jahrzehnte in der Bezirksliga kickte. Aber diese guten Ergebnisse liegen doch schon eine Weile zurück. Zuletzt bildete man mit Sachsenbrunn eine SG, die die „Falken“ vor dieser Saison auflösten. Alleine sind die Fehrenbacher Mittelmaß in der 1. Kreisklasse. Philipp Stutzki wurde bester Torschütze der 1. Kreisklasse mit 27 Toren.

Der FC Blau-Weiß Schalkau (7.) ist als Kreisligaabsteiger mit dem Abschneiden sicher nicht zufrieden. Trainer Uwe Dirrigl gab sich alle erdenkliche Mühe, doch die Hinterländer, die oftmals ansehnlichen Fußball spielten, haben in der Offensive ein Problem. Nur 46 erzielte Tore sind einfach kein gutes Zeugnis für eine gute Offensive. Auch der Winterzugang Kevin Petermann (Steinach) konnte dieses Manko nicht abstellen. Vielleicht wird es in der neuen Spielzeit dann besser, wenn Tobias Treciak (Effelder) wieder zu seinem Stammverein zurückkehrt und auf Torejagd gehen wird.

Der SV 1920 Mupperg konnte in der Frühjahrsrunde (4-5-2) deutlich an Qualität gewinnen. Am Anfang der Spielzeit 2017/18 indes büßten die Unterländer viel Boden ein. Nachdem die A-Junioren Oliver Pfeifer und Daniel Heinze sowie Martin Coburger regelmäßig zur Verfügung standen, zeigten die Mannen von Falk Wohlleben gute Leistungen. Andreas Löffler war mit 21 Toren bester Torjäger des SV 1920.

Die SG Simmersberg Schnett und die SG Goßmannsrod/Oberland II konnten den Klassenerhalt in trockene Tücher bringen. Allerdings konnten beide Teams nur punktuell überzeugen.

Als Neuling konnte das Saisonziel der SG 1951 Sonneberg II nur „drin zu bleiben“ heißen. Die Ergebnisse des Aufsteigers waren freilich bescheiden. Es wurde einmal mehr sichtbar, dass die Kader der Reserveteams zum einen recht dünn sind und dann qualitativ auch recht dürftig sind. Dennoch schafften die Wolkenrasen-Kicker den Klassenverbleib.

Der Mitaufsteiger SC 06 Oberlind II absolvierte keine gute Saison. Nun ein Sieg und ein Remis machen deutlich: Bei den 06ern sind viele Baustellen. So treten die „Linder“ den Weg in die 2. Kreisklasse an.

Als neue Mannschaften werden in der nächsten Saison der Kreisligaabsteiger TSV 1894 Unterlind und der Aufsteiger SV Rennsteig Ernstthal ihre Visitenkarte abgeben.

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