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Presse und Archiv - Fußball

FB, KOL Südthüringen, Halbserien-Rückblick 2017/18

SC 09 Effelder: Mann der Hinrunde war Neuzugang Julian Sommer

Große Spannung im Abstiegskampf

Während im Vorjahr mit der SG 1951 Sonneberg und dem SC 09 Effelder zwei Sonneberger Kreisvertreter zur Winterpause vorne lagen, so scheint das Titelrennen schon entschieden. Die SG Sachsenbrunn/Crock hat bereits acht Punkte Vorsprung und peilt mit Riesenschritten die Rückkehr in die Landesklasse vor.

Sonneberg – Die SG Sachsenbrunn/Crock ist eine neue SG mit neuer Qualität. Nachdem die Falken den Verbund mit Fehrenbach lösten, ist die SG Sachsenbrunn/Crock in diesem Spieljahr das Maß der Dinge. Spielertrainer Dominik Eggemann hat nun genügend Qualität beisammen. Torjäger Christopher Hopf (27 Tore), der vom SV 08 Steinach zur SG kam und Maximilian Leis (12 Tore) schossen mehr als die Hälfte der Tore für die SG. Nach 15 Spielen sind die Kicker aus Sachsenbrunn und Crock noch immer ungeschlagen.

Mit der SG Goßmannsrod/Oberland rangiert eine weitere neue SG auf Platz zwei. Die Leistungen der SG waren auch konstant. „Wir sind mit dem Verlauf der Herbstrunde sehr zufrieden, allerdings wollen wir nicht aufsteigen“, sagte der Vorstandsmitglied des SV 1897 Goßmannsrod, Joachim Zang. Kevin Diller ist wiederum erfolgreichster Torschütze der SG mit 14 Toren.

Zur Spitzengruppe gehören auch der Erlauer SV Grün-Weiß (30 Punkte) und der Landesklassenabsteiger aus Haina (29). Beide Teams spielten eine starke Herbstrunde. Während Erlau abschlussstark ist, verfügt der HSV über eine Top-Defensive.

Sollte der SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz das Nachholspiel in Effelder gewinnen, dann zählen auch die Unterländer zur Spitzengruppe. Nun, nach dem Trainerwechsel – Frank Rosenbauer übernahm den Staffelstab von Lars Sauer – gelang die Verjüngung der Mannschaft ohne Qualitätsverlust auf Anhieb. Mit Karl Schindhelm hütet nun ein großes Torwarttalent den Kasten der „Iso“, welches stets gute Kritiken bekommen hat. Neben Schindhelm kommen die den A-Junioren entwachsenen Julian Dietze und Justin Rosenbauer ständig zum Einsatz. Sie werden von Führungsspielern Maurice Gelhaar, Steffen Motschmann, Andreas Ehnes, Klaus Meusel, Stefan Kuot, Toni Stammberger, Klaus Meusel und Martin Gelbricht, der wiederum treffsichster Iso-Akteur mit 14 Toren ist, geführt. Recht ausgewogen ist dabei auch die Heim- (4-2-1) und Auswärtsbilanz (4-1-2). „Wir sind mit der Vorrunde zufrieden“, so Iso-Trainer Frank Rosenbauer, der sich auf das Frühjahr freut. Dann wird der junge Torwart Karl Schindhelm (Meniskus-OP) fehlen, sodass Reinhard Meusel ins Tor zurückkehren wird. Neben Meusel sind Maurice Gelhaar und Maximilian Graf wieder fit. Nicht zufriedenstellend ist für den Vorsitzenden der Unterländer Steffen Breitung die Zuschauerzahl: Nur 620 Zuschauer (im Schnitt 88) wollten die Heimspiele der „Iso“ sehen. Vielleicht kommt im Frühjahr ein besserer Wert zusammen, denn dann erwarten die Unterländer noch Sonneberg-West und Effelder auf der „Biene“.

Der TSV 1884 Germania Sonneberg-West startete mit vielen Eigengewächsen und einem Auswärtserfolg (4:1 in Eishausen) in die Runde. Nach vier Niederlagen in Folge trat Trainer Mario Ries zurück. Mike Eber, der bisherige Co-Trainer, folgte. Siebenmal in Folge blieben die „Westler“ ungeschlagen und Tobias Bauer im Kasten hielt dabei fünfmal seinen Kasten rein. Top-Spiele zeigte das junge Team. Westhausen (4:0), Schleusingen (6:0) und der HSV (4:0) wurden am „Karpfenteich“ sozusagen demontiert. Mit großer Vorfreude gingen die „Westler“ an die Aufgabe gegen Sachsenbrunn. Hier hatten die Gäste schließlich das bessere Ende für sich. Die starke Heimleistungen (5-0-2/21:9 Tore) konnte die junge Mannschaft in der Fremde nicht immer bestätigen. „Da müssen wir noch cleverer werden“, sagte der in der Zwischenzeit zurückgetretene Trainer Mike Eber. In einigen Spielen nämlich hatten die Bettelhecker auch auswärts Vorteile, verloren aber. Dennoch, die intensive, kraftraubende Nachwuchsarbeit der Germania, welche schon fast eineinhalb Jahrzehnte andauert, trägt längst die erhofften Früchte. Bester Torschütze der „Westler“ nach Abschluss der Herbstrunde ist Patrick Bauer, der bisher neun Tore erzielte. Im Frühjahr wird nun Sven Brückner, der die jungen Spieler bereits seit einem Jahrzehnt in nahezu allen Altersklassen trainierte, als Coach fungieren.

Vier fette Jahre hat der SC 09 Effelder hinter sich. Neben dem Landesklassenjahr wurden die Rot-Schwarzen einmal Meister und zweimal Vizemeister. Da vor dieser Saison mit Julian Sommer, Maximilian Engel und dem Torwarttalent Pascal Neuber zu den 09ern kamen, zählten die Hinterländer wieder zu den Titelaspiranten. Aber bereits in der Vorbereitung war Sand viel im Getriebe, eine Struktur war kaum mehr zu erkennen. Zudem kamen sehr viele Disziplinlosigkeiten und so fehlten wichtige Spieler über Wochen. Die einstige Heimstärke war wie weggeblasen, nur dreimal konnte der Anhang Siege bejubeln. Kamen vor Jahresfrist fast 180 Zuschauer auf den Platz an der B89, so waren es heuer nur noch 109 zahlende Zuschauer pro Spiel. Mitte der Vorrunde trat Frank Dreilich als verantwortlicher Trainer zurück, ihm folgte Frank Vogel. Auch wenn Vogel mit einer unglücklichen Niederlage in Veilsdorf (1:2) startete, so kehrte ein neuer Teamgeist in die Reihen der 09er zurück. In den abschließenden Rückrundenspielen gelangen in Westhausen (4:3) und gegen Oberlind (6:1) ganz wichtige Erfolge. Im Pokal bezwangen die Hinterländer – es war das letzte Spiel des Jahres – Erlau mit 4:1. Insbesondere Julian Sommer, der auch der treffsicherste Effelder mit zehn Toren war, und Maximilian Engel konnten die Erwartungen erfüllen.

Bei der dritten neuen SG, der SG Veilsdorf/Heßberg, beginnt die untere Tabellenhälfte und zugleich die Abstiegszone. Veilsdorf wartete auch in diesem Spieljahr mit schwankenden Leistungen auf. Die Mannschaft hat aber sicher das Potential, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Auch dem SV 08 Westhausen wurde eine gute Rolle zugebilligt. Die Unterländer, die ain dieser Saison auf dem alten Waldsportplatz spielen, sind mit dem Zwischenergebnis (15 Punkte) nicht zufrieden. Vielleicht bricht das Team um Steffen Müller im neuen Jahr zu neuen Ufern auf.

Geographisch liegen der Aufsteiger SG Mendhausen/Römhild und die SG Milz/Eicha nicht weit voneinander entfernt. Auch in der Tabelle sind beide Teams Nachbarn. Während „Mendhild“ durch einen Auswärtssieg im letzten Spiel vor der Winterpause den Anschluss an das Mittelfeld herstellte, konnte die SG Milz/Eicha insbesondere im Angriff nicht überzeugen.

Der SC 06 Oberlind konnte im vergangenen Spieljahr einen einstelligen Rang (9.) einspielen. Doch bereits damals erwies sich die Hintermannschaft als wenig sattelfest. Auch in dieser Spielzeit kassierten die „Linder“ bereits 53 Gegentore. „Wir sind ganz schlecht in die Serie gestartet und hatten von Beginn an mit einer einzigartigen Verletzungsmisere zu kämpfen. Jede Woche stand eine andere Mannschaft auf dem Platz“, sagte Trainer Nico Eber, der selbst auch die Schuhe schnüren musste. Die Oberlinder hoffen, dass sie sowohl in den Heim- (3-2-3), als auch in den Auswärtsspielen (0-1-6) deutlich zulegen können, um den Klassenerhalt zu schaffen. Dies sollte schon möglich sein, denn die 06er sind schon immer für Kampfgeist und Leidenschaft bekannt. Und genau auf diese Tugenden baut das Trainergespann Eber/Müller. Vielleicht haben die Grün-Weißen dann auch mehr Glück, dass sie von größeren Ausfällen und Verletzungen verschont bleiben. "Gegenwärtig sind bis auf Basti Knoth alle fit und wir sind optimistisch für die Rückrunde", sagt Co-Trainer Thomas Müller. Bester Oberlinder Torschütze in der Herbstrunde war Kevin Gesswein mit sechs Toren.

Der SC 07 Schleusingen wurde in der letzten Saison Meister in der Kreisliga. Viele Experten trauten den Mannen um Spielmacher Stefan Fischer (ehemals 1. FC Sonneberg 04) eine gute Rolle in der Kreisoberliga zu. Doch die Schleusestädter blieben insbesondere im Angriff hinter den Erwartungen zurück und stehen deshalb im Tabellenkeller.

Als Schlusslicht überwintert die SG Streufdorf/Eishausen, die bereits sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat. Nur mit einer starken Rückrunde können die Kicker aus Eishausen und Streufdorf den Ligaerhalt noch bewerkstelligen.

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