Eltern-Kindersport

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EKT 2-6 Jahre

2016 10 EKT 2 6J

EKT 6-14 Jahre

2016 10 EKT 6 14J

EKT, 3. Sportfest - 2014

Theo hält uns fit

von Konstanze Bauersachs

2014-sportfest3-ektFoto: Susanne Traut

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Effelder. Bunte Schwungtücher, viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern und reichlich Bewegung – das alles war vergangenen Dienstag auf dem Sportplatz in Effelder zu finden. Der SC 09 Effelder feierte zum dritten Mal sein Sportfest als Abschluss des Sportjahres vor den Sommerferien. Eingeladen waren aber nicht nur die Mitglieder der Eltern-Kind-Turngruppe und der Fussballabteilung, sondern auch alle, die Lust am Sport haben. Als Ehrengäste waren Mitarbeiter sowie Teilnehmer des Projektes „Tizian" der wbm (Werkstatt für Bildung und Medien) in Sonneberg eingeladen. Hinter diesem Begriff „Tizian" verbirgt sich die Thüringer Initiative zur Integration und Armutsbekämpfung – Nachhaltigkeit, entstanden aus einem Projekt des Europäischen Sozialfonds, in welcher Menschen aus Bedarfsgemeinschaften beschäftigt sind. Hauptintention ist hierbei, die in den Gemeinschaften lebenden Kinder vor drohender Armut zu bewahren. Sehr kreativ gestaltet sich das Projekt bisweilen. Dozentin Anke Gzik, die am Dienstag der Einladung auf den Sportplatz ebenso gefolgt war wie die Juniorchefin der Werkstatt Kristina Werner, erklärte bei der Begrüßung, dass die Teilnehmer mit viel Freude alternative Sportgeräte für das Eltern-Kind-Turnen hergestellt haben. Alle Dinge sind aus nachwachsenden Rohstoffen entstanden, aus Holz und Wolle. In Rechnung wurden dem Verein nur die Materialkosten gestellt.

 

Zu Beginn begrüßten Susanne Traut als Mitbegründerin und Mama des Eltern-Kind-Turnens und Übungsleiterin Christine Kalies die Sportler und alle Gäste – so auch die Hauptamtsleiterin der Gemeinde Frankenblick, Jacqueline Liebermann, die in Vertretung des Bürgermeisters Jürgen Köpper erschienen war. Christine Kalies nutzte die Gelegenheit und bedankte sich offiziell bei Susanne Traut, die nun ihr letztes Jahr in der Turngruppe verbracht hat. Der allen bekannte Geburtstagskoffer durfte auch nicht fehlen. Gibt es vor den Ferien doch keine Sportstunde mehr, aber die Geburtstagskinder des Sommers sollten nicht zu kurz kommen. So steckte zum Beispiel der fast 4jährige Gabriel seine Nase ganz tief in Theos Koffer und suchte sich etwas aus. Die sechs Schulanfänger, die bisher fleißig mitgeturnt haben, wurden mit einer kleinen Zuckertüte in ihre letzten Wochen vor der Schulzeit verabschiedet.

Nach der typischen Erwärmung mit Theo und natürlich seinem Bruder Leo, der schon zum dritten Geburtstag des Turnens von den „Tizian"-Teilnehmern liebevoll gestaltet wurde, gab es tolle Übungen an den Schwungtüchern. An den neun aufgebauten Stationen konnten nun die Überraschungen ausprobiert werden. Die erwachsenen Gäste aus der wbm und dem Projekt halfen fleißig an den Stationen mit. Ihre Kinder beteiligten sich an den Stationen natürlich auch voller Eifer. Beim Torwandschießen kamen die Fußballer auf ihre Kosten, Theo wurde beim Schubkarrenrennen ganz schwindelig, beim Eierlaufen überzeugten sogar die Kleinen, das Sackhüpfen begeisterte wiederrum gar die Großen, beim Rasenski waren Koordination und Teamarbeit gefragt und beim Wassertransport war Übungsleiterin Renate Schellhorn, die gerne beim Eltern-Kind-Turnen einspringt, die Animateurin und feuerte kräftig an. Die neuen Geräte fanden ihre Plätze bei den Keksmonstern und dem Käsewerfen. Aus Holz wurden die Keksmonster und die dazugehörigen Kekse als Futter gebaut und die Käsetorwand wurde zum Ziel für viele Tannenzapfen. Wunderbar bunt ist das alles geworden und fand hohen Zuspruch bei den Turnern. Schnell kam die Frage, ob man das beim nächsten Mal im Sport wieder ausprobieren dürfe. Eine ganz besondere Station war auch der Gummistiefelweitwurf. Mit kleinen Stiefeln für die Kinder und großen für Mamas und Papas erreichten die Sportler zusammen addiert folgende Ergebnisse: Platz 1 ging an Tim und seinen Papa Michael Traut mit einer sagenhafte Weite von 32,50 Meter, Anna belegte mit ihrem Papa Sven Bräutigam mit 30,50 Metern Platz 2 und Platz 3 sicherten sich Fiona und ihr Papa Axel Heider mit 26,50 Metern. Stolz holten sich die Kinder, die an diesem Nachmittag alle Sieger waren mit ihrer vollen Stempelkarte eine Teilnehmerurkunde ab. Nach der Stärkung mit Bratwurst und einer Erfrischung mit Getränken und Eis, denn der Wettergott spielte super mit, ging es auf zur Hüpfburg. Höhepunkt bildete dann das Fussballspiel. Zunächst spielten die Kinder gegeneinander. Zwei der Juniorentrainer des Vereins - Martin Liebermann und Holger Kuhna - waren hierzu gekommen und machten eine professionelle Erwärmung mit den Fussballern. Nachdem die Kids ihr Können bewiesen hatten, sollten nun aber auch die Erwachsenen zeigen, ob sie das können. Und sie hatten alle sichtlich Spaß dabei.

Ein bunter und bewegungsreicher Nachmittag ging langsam zu Ende. Viele Verbindungen wurden geknüpft, möchte doch zum Beispiel eine der Projektteilnehmerinnen mal zum Schnuppern ins Eltern-Kind-Turnen kommen. Vereinsvorsitzender Fredy Stammberger freute sich über die große Resonanz und wünscht sich weiterhin so viel Leben auf dem Sportplatz und in der Turnhalle.

Übungsleiterin Christine Kalies abschließend: „Es war ein rundum gelungenes Fest mit vielen Helfern aus den Reihen der Mamas und Papas, die uns tatkräftig unterstützt haben. Nun wollen wir uns mit dieser tollen Aktion wieder bei den „Sternen des Sports" bewerben." Diese Aktion des Deutschen Olympischen Sportbundes in Zusammenarbeit mit den Volksbanken Raiffeisenbanken zeichnet gesellschaftlich engagierte Vereine aus, die sich in verschiedenen Kategorien bewerben können. Der SC Effelder bewirbt sich dieses Jahr erneut in der Kategorie Integration und Inklusion sowie zum ersten Mal in der Kategorie Umweltschutz. Die Integration Arbeitsloser stand in der Zusammenarbeit mit der wbm und dem Projekt „Tizian" im Vordergrund und brachte mit sich, dass die neuen Geräte aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurden. Somit bleibt den Eltern sowie Kindern fest die Daumen zu drücken für diesen Wettbewerb.

Besonders den Teilnehmern des Projektes „Tizian" und ihren Sozialarbeitern sowie Anke Gzik von der wbm gilt ein Dank und man hofft, dass aus dieser Zusammenarbeit viele neue Verbindungen entstanden sind.

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